Korruptionsprävention

Im Zusammengang mit Politik haben Sie sicher schon mal von Korruption gehört. Es handelt sich dabei um Missbrauch von anvertrauter Macht zum privaten Nutzen oder Vorteil. Oftmals ist der Beginn einer Korruption schleichend. Durch Zuwendungen in Form von Bargeld, Geschenken oder Belohnungen wie Eintrittskarten, Gutscheinen und andere soll das dienstliche Verhalten beeinflusst werden. Dabei fängt es mit kleinen Aufmerksamkeiten an, die langsam eine emotionale Bindung und Verpflichtung bei den Empfängern entstehen lassen. 
 
Korruption verursacht materielle und immaterielle Schäden. Das Vertrauen in die Neutralität und Integrität der öffentlichen Verwaltung wird langfristig zerstört. Für alle Beteiligten hat Korruption straf-, dienst- und arbeitsrechtliche Folgen. 
 
Die Stadt Osnabrück hat sich bereits Ende der Neunzigerjahre dafür entschieden, die Korruptionsprävention offensiv anzugehen. Seit dem 1. Januar 2003 gibt es eine interne Regelung zur Korruptionsvorbeugung, die es allen städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verbietet, Geschenke oder Belohnungen ab einer bestimmten Höhe anzunehmen. 

Sollten Sie Fragen oder Anliegen haben, melden Sie sich bei der Korruptionsbeauftragen Susanne Franzus aus dem Fachbereich Recht und Datenschutz. Alle Gespräche werden streng vertraulich behandelt. 

Susanne Franzus
Korruptionsbeauftrage

Telefon: 0541 323-2130
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